16.05.2019

Nature Publikation "Climatic controls of decomposition drive the global biogeography of forest-tree symbioses"


Die Zeitschrift Nature berichtet in der Ausgabe vom 16. Mai 2019 über das Vorkommen von mikrobiellen Symbiosen an Waldbäumen weltweit „CLIMATIC CONTROLS OF DECOMPOSITION DRIVE THE GLOBAL BIOGEOGRAPHY OF FOREST-TREE SYMBIOSES".

Basierend auf über 1 Millione Untersuchungsflächen wird gezeigt, wo Waldbäume welche symbiontischen Verbindungen mit Pilzen und Bakterien eingehen. Das biogeographische Verteilungsmuster wird vom Klima kontrolliert und durch Klimaänderungen grundlegend verändert. Die Folgen für die globale Biodiversität, die Produktivität und den  Kohlenstoffhaushalt werden aufgezeigt.

Die Multi-Autoren Studie entstand unter Leitung von Brian Steidinger und Kabir Peay/Stanford Univ. und gründet auf dem Datensatz der Global Forest Biodiversity Initiative, GFBI. Hans Pretzsch/Lehrstuhl für Waldwachstumskunde und seine Doktorandin Susanne Brandl sind Mitautoren der Studie. H. Pretzsch ist Mitbegründer der GFBI und Mitglied des GFBI Komitees, das in einem weiteren Paper bereits eine Übersicht über die GFBI Bestände und ihre Produktivität gab (https://science.sciencemag.org/content/354/6309/aaf8957).

Publikation in Nature